| Berichte |
Herren
40
2.
Saisonsieg eingefahren.
Mit
einem deutlichen 14 zu 7 hat die Mannschaft Herren 40 des TC Südwarndt auch
ihre Heimpremiere für sich entscheiden können.
Bei
optimalem Tenniswetter empfingen wir unsere Gäste aus Lebach und es sollte für
alle ein sportlich anspruchsvoller Samstag werden.
Lebach,
bislang ungeschlagen, trat in Bestbesetzung an und machte sich durchaus
Hoffnungen in Großrosseln die Punkte mitzunehmen.
Aber
an diesem Tag konnte auch Mannschaftsführer Kurtz aus dem Vollen schöpfen. Zum
ersten Mal standen 9 Spieler zur Verfügung und die richtige Aufstellung war
schon fast ein Luxusproblem.
So
konnten starke Doppelspieler wie Bettscheider, Herborn und Schiliro in den
Einzeln geschont werden, um dann in den oft entscheidenden Begegnungen ausgeruht
zu Werke zu gehen. Und diese Rechnung sollte aufgehen.
Gewohnt
souverän gelang
Da
wollte unsere Nr. 1, Jens Deutsch, nicht nachstehen. In unnachahmlicher Art ließ
er Ball und Gegner laufen und sicherte sich auch für seine persönliche
Rangliste Punkte gegen den weit höher eingestuften Spieler aus Lebach.
Frank
Kurtz war sich wieder einmal selbst der ärgste Gegner. Nach verschlafenem
ersten Satz beherrschte er im zweiten Durchgang sein Gegenüber klar, um dann im
MasterTieBreak doch die Punkte abzugeben. Diese neue Regel ist einfach gewöhnungsbedürftig
und kommt gerade unseren lauf- und konditionsstarken Spielern nicht entgegen.
Was sich der Verband dabei gedacht hat, bleibt weiterhin ein Rätsel. Diese künstliche
Verkürzung der Spielzeit macht einfach keinen Sinn und man stelle sich vor der
DFB würde entscheiden das ein Fußballspiel künftig nur noch 70 Minuten
dauert……!
Für
Marc Kreutzer hingegen spielt auch diese Regeländerung nicht wirklich eine
Rolle. Er machte wie so oft in 2 Sätzen kurzen Prozess und kam so gar nicht in
die Verlegenheit das Glücksspiel TieBreak einzugehen.
Martin
machte es spannender als gewohnt, setzte sich aber letztlich verdient durch und
bescherte uns den 4. Einzelerfolg.
Bleibt
noch die Spielbetrachtung unserer Gazelle Lorscheider. Er hatte es mit der Nr. 4
der Lebacher zu tun und es war eine Begegnung zweier gleichwertiger Spieler.
Dabei
konnten rein äußerlich die Unterschiede kaum größer sein.
Der
Lebacher Christian, ein Friseur mit modischer Dauerwelle auf der einen Seite,
Patrik mit gänzlich fehlender Haarpracht gegenüber. So sehr sich der Spieler
des TC Südwarndt auch mühte, sein Gegner war nicht nur modisch im Vorteil,
sondern hatte einfach zu oft die richtige Antwort. Verdient gingen auch diese
Punkte an Lebach.
Somit
hieß es vor den folgenden Doppelbegegnungen 8 zu 4 für die Heimmannschaft, ein
scheinbar beruhigender Vorsprung.
Herborn/Lorscheider,
Bettscheider/Brücker und Deutsch/Kurtz sollten es richten.
Schnell
zeigte sich, dass die Aufstellung gut gewählt war, denn einzig Doppel 3 mit
Herborn/Lorscheider konnte an diesem Tag nicht gewinnen.
Die
zahlreichen Zuschauer waren sich schnell einig. In diesem Jahr ist für die
Herren 40 eine Platzierung ganz vorne möglich und so gilt die Konzentration der
bevorstehenden Begegnung am 26.05.2012.
Auf
heimischer Anlage empfangen wir Mitlosheim, einen Gegner, der ganz sicher nicht
zu unterschätzen ist. Mit der notwendigen Konzentration sollten wir aber auch
diese Punkte auf der Habenseite verbuchen.
Aufschlag
ist wie gewohnt um 13 Uhr und wer bisher keine Gelegenheit hatte guten
Tennissport zu sehen, sollte dich diesen Termin vormerken.
gez.
F.K.
Gelungener
Saisonstart für die Herren 40 des TC Südwarndt.
Allen
Unwägbarkeiten zum Trotz konnten wir in unserem ersten Medenspiel 2012 die
Mannschaft der Spielgemeinschaft Reisbach/Habach mit 17 zu 4 schlagen.
Schiliro
in Sardinien, Herborn zur Kommunion und 2 Spieler deren Verletzungen eine verlässliche
Standortbestimmung schwierig machten, das waren die Unbekannten in der Rechnung
vor dieser Begegnung.
Hinzu kam, dass wir bereits vor 2 Jahren in Reisbach spielten und daher um die Schwere dieser Aufgabe wussten.
2010
machten wir dort den Meistertitel perfekt, aber diesmal war die Konstellation
und auch die Aufstellung des Gegners eine andere.
So
zog Kurtz gegen den erheblich jüngeren Johannes Eisenbarth nach gutem Spiel den
sprichwörtlich Kürzeren und konnte am Ende seinem Gegner nur gratulieren.
Ähnlich ging es Bernhard Bettscheider, dessen Spiel wie so oft von Licht und Schatten geprägt war.
Letztlich
ging auch er mit leeren Händen vom Platz und so standen bereits 2 von 6
Einzelmatches auf der Habenseite von Reisbach.
Wie
würde sich
Sehr zaghaft begann er sein Spiel, zu zaghaft, denn schnell lag auch Thomas 0zu3 hinten.
Aber
mit zunehmender Spieldauer wurde klar, dass die Schulter halten würde und am
Ende stand ein deutlicher Sieg für Zimmer.
Ähnlich souverän präsentierten sich Lorscheider und Kreutzer.
Während Lorscheider anfänglich seine bekannten Verdauungsprobleme zu bewältigen hatte, ist Kreutzer auf seiner Position oft unterfordert.
Aber
gerade an diesem Spieltag zeigte sich, dass es auf eine ausgeglichene
Spielerliste ankommt, denn letztlich zählen alle Punkte von Platz 1 bis Platz 6
gleichermaßen.
Bleibt
noch die Betrachtung des Auftrittes von Martin Brücker.
Seinen
ersten Erfolg feierte er bereits mit der Tatsache die gegnerische Anlage auf
Anhieb gefunden zu haben. Respekt, das war nicht immer so.
Mit Carsten Jenal erwischte Martin einen Gegner auf Augenhöhe und konnte den 1. Satz nur knapp mit 7 zu 6 für sich entscheiden.
Was dann im 2. Durchgang geschah wird von Freund und Feind gleichermaßen beschrieben.
Die objektiven heimischen Zuschauer mussten mit ansehen, wie ihr Spieler von Brücker geradezu überrollt wurde.
Auch wenn die eigenen Mitspieler solche Vergleiche meiden, so machte schnell das Wort Dampflok die Runde.
An
diesem Tag traf diese Beschreibung zweifellos zu, denn einmal in Fahrt gab es für
Martin kein Halten und für den Gegner keinen Punkt mehr.
So
gingen wir mit einem komfortablen Vorsprung in die anschließenden Doppel, von
denen lediglich ein Match gewonnen werden musste, um die Punkte mit nach Großrosseln
zu nehmen.
Zimmer/Lorscheider,
Brücker/Kreutzer und Deutsch/Kurtz hießen die Paarungen die es richten
sollten.
Dabei
musste Doppel 2 mit Brücker/Kreutzer eine Schwächephase in Satz 1 überstehen,
war am Ende aber ebenso erfolgreich, wie die übrigen Aufstellungen.
Erwähnenswert
bleibt noch die Spielfreude unseres Edeljokers Jens, der nach langer schöpferischen
Pause für seine unnachahmliche Technik verdienten Beifall von Mitspielern und
Gegnern gleichermaßen erhielt.
Unterm
Strich steht ein holpriger und sicher etwas zu deutlich ausgefallener
Erstrundenerfolg für den TC Südwarndt.
Die Mannschaft aus Reisbach hat jedenfalls mit der anschließenden Bewirtung ihre wahren Stärken gezeigt und die Punkte für das servierte Essen gingen eindeutig an unsere fairen Gegner.
Wir
hoffen, das nächste Aufeinandertreffen findet in Großrosseln statt, damit wir
uns auch kulinarisch revanchieren können.
Am
Samstag, dem 19.05.2012, treffen wir auf heimischer Anlage auf die Mannschaft
von Lebach. Neugierig? Aufschlag ist um 13 Uhr, der Eintritt ist frei.
gez.
F.K.
Herren 40
Saisonstart
am 12.05.2012
Nach
langer Winterpause ist es endlich wieder soweit und die Herren 40 des TC Südwarndt
greifen ins Ligageschehen der neuen Tennissaison ein.
Dabei
liefen die letzten Monate in der Halle unserer Sportfreunde aus Petite Rosselle
alles andere als glücklich.
Krankheits-
und Verletzungsbedingt waren immer wieder Ausfälle zu beklagen und bis heute
sind einige Blessuren noch nicht auskuriert.
Dies
macht die Planungen für die neue Saison umso schwerer und die Meldeliste bleibt
bis zuletzt mit vielen Fragezeichen versehen.
Einige
der dort verzeichneten Spieler sind im Winter gänzlich abgetaucht, aber der
Wiedererkennungswert jedes Einzelnen ist bekanntlich groß genug, um sich wieder
nahtlos in die Mannschaft einzufügen.
Wichtig
ist jedoch, dass jeder die noch verbleibende Zeit bis zum Start der Runde nutzt
und sich an die Besonderheiten der Spiele im Freien gewöhnt.
Brücker
und Bettscheider werden in dieser Frage eher weniger Probleme haben, denn beide
haben nahezu alle Trainingseinheiten in der Halle genutzt um ihr Spiel zu
verbessern.
Dabei
hat gerade Martin an seiner Form intensiv gearbeitet und profitiert besonders
konditionell von scheinbar unerschöpflichen Reserven.
Während
Zimmer und Lorscheider bislang zu den vorerwähnten Verschollenen gehören, hat
Franz Gruber doch das ein oder andere Gastspiel im Winter erfolgreich
bestritten.
Seiner
letztjährigen mentalen Müdigkeit scheinbar entkommen, sprüht er geradezu
wieder vor Spielfreude und seine Fans dürfen sich auf spektakuläre Auftritte
unseres Südtiroler Ausnahmetalentes freuen.
Bleibt
noch die Frage nach unserer Nr. 1, Jens Deutsch.
Insider
wissen, dass Jens seit mehr als 18 Monaten als Bauherr fungiert. Nach eigener
Aussage haben die in Eigenregie ausgeführten Innenarbeiten seinen Schlagarm
entscheidend gestärkt. Konditionell bleibt er weiterhin nur schwer einzuschätzen,
aber die neue Regel,
2
Sätze mit anschließendem Tiebreak, dürfte seiner bislang kaum vorhandenen
Beinarbeit entgegenkommen.
Unsere Leser haben es längst bemerkt. Die Vorfreude auf die neue Saison hat inzwischen jeden gemeldeten Spieler der „Herren 40“ erfasst und der Startschuss wird von allen herbeigesehnt.
Los geht’s mit einem Auswärtsspiel bei der Spielgemeinschaft Reisbach/Habach am 12.05.2012. Eine Woche später, am 19.05.2012, treffen wir auf heimischer Anlage auf die Mannschaft aus Lebach.
Also,
Termine vormerken und vorbeikommen, es lohnt sich.
F.K.
Am 21.04.2012 haben wir die Saarschmiede besichtigt.
Bilder/Berichte/Saarschmiede.pdf
Quelle: Saarbrücker Zeitung