Berichte

 

 

Herren 40

2. Saisonsieg eingefahren.

Mit einem deutlichen 14 zu 7 hat die Mannschaft Herren 40 des TC Südwarndt auch ihre Heimpremiere für sich entscheiden können.

Bei optimalem Tenniswetter empfingen wir unsere Gäste aus Lebach und es sollte für alle ein sportlich anspruchsvoller Samstag werden.

Lebach, bislang ungeschlagen, trat in Bestbesetzung an und machte sich durchaus Hoffnungen in Großrosseln die Punkte mitzunehmen.

Aber an diesem Tag konnte auch Mannschaftsführer Kurtz aus dem Vollen schöpfen. Zum ersten Mal standen 9 Spieler zur Verfügung und die richtige Aufstellung war schon fast ein Luxusproblem.

So konnten starke Doppelspieler wie Bettscheider, Herborn und Schiliro in den Einzeln geschont werden, um dann in den oft entscheidenden Begegnungen ausgeruht zu Werke zu gehen. Und diese Rechnung sollte aufgehen.

 

Gewohnt souverän gelang Thomas Zimmer der erste Einzelerfolg des Tages. Geschickt spielte er genau die Bälle, die seinem Gegner so gar nicht schmeckten und nach nicht einmal 60 Minuten waren die ersten Punkte eingefahren.

 

Da wollte unsere Nr. 1, Jens Deutsch, nicht nachstehen. In unnachahmlicher Art ließ er Ball und Gegner laufen und sicherte sich auch für seine persönliche Rangliste Punkte gegen den weit höher eingestuften Spieler aus Lebach.

 

Frank Kurtz war sich wieder einmal selbst der ärgste Gegner. Nach verschlafenem ersten Satz beherrschte er im zweiten Durchgang sein Gegenüber klar, um dann im MasterTieBreak doch die Punkte abzugeben. Diese neue Regel ist einfach gewöhnungsbedürftig und kommt gerade unseren lauf- und konditionsstarken Spielern nicht entgegen. Was sich der Verband dabei gedacht hat, bleibt weiterhin ein Rätsel. Diese künstliche Verkürzung der Spielzeit macht einfach keinen Sinn und man stelle sich vor der DFB würde entscheiden das ein Fußballspiel künftig nur noch 70 Minuten dauert……!

 

Für Marc Kreutzer hingegen spielt auch diese Regeländerung nicht wirklich eine Rolle. Er machte wie so oft in 2 Sätzen kurzen Prozess und kam so gar nicht in die Verlegenheit das Glücksspiel TieBreak einzugehen.

Martin machte es spannender als gewohnt, setzte sich aber letztlich verdient durch und bescherte uns den 4. Einzelerfolg.

 

Bleibt noch die Spielbetrachtung unserer Gazelle Lorscheider. Er hatte es mit der Nr. 4 der Lebacher zu tun und es war eine Begegnung zweier gleichwertiger Spieler.

Dabei konnten rein äußerlich die Unterschiede kaum größer sein.

Der Lebacher Christian, ein Friseur mit modischer Dauerwelle auf der einen Seite, Patrik mit gänzlich fehlender Haarpracht gegenüber. So sehr sich der Spieler des TC Südwarndt auch mühte, sein Gegner war nicht nur modisch im Vorteil, sondern hatte einfach zu oft die richtige Antwort. Verdient gingen auch diese Punkte an Lebach.

 

Somit hieß es vor den folgenden Doppelbegegnungen 8 zu 4 für die Heimmannschaft, ein scheinbar beruhigender Vorsprung.

 

Herborn/Lorscheider, Bettscheider/Brücker und Deutsch/Kurtz sollten es richten.

Schnell zeigte sich, dass die Aufstellung gut gewählt war, denn einzig Doppel 3 mit Herborn/Lorscheider konnte an diesem Tag nicht gewinnen.

 

Die zahlreichen Zuschauer waren sich schnell einig. In diesem Jahr ist für die Herren 40 eine Platzierung ganz vorne möglich und so gilt die Konzentration der bevorstehenden Begegnung am 26.05.2012.

 

Auf heimischer Anlage empfangen wir Mitlosheim, einen Gegner, der ganz sicher nicht zu unterschätzen ist. Mit der notwendigen Konzentration sollten wir aber auch diese Punkte auf der Habenseite verbuchen.

Aufschlag ist wie gewohnt um 13 Uhr und wer bisher keine Gelegenheit hatte guten Tennissport zu sehen, sollte dich diesen Termin vormerken.

gez. F.K.

 

 

Gelungener Saisonstart für die Herren 40 des TC Südwarndt.

 

Allen Unwägbarkeiten zum Trotz konnten wir in unserem ersten Medenspiel 2012 die Mannschaft der Spielgemeinschaft Reisbach/Habach mit 17 zu 4 schlagen.

Schiliro in Sardinien, Herborn zur Kommunion und 2 Spieler deren Verletzungen eine verlässliche Standortbestimmung schwierig machten, das waren die Unbekannten in der Rechnung vor dieser Begegnung.

Hinzu kam, dass wir bereits vor 2 Jahren in Reisbach spielten und daher um die Schwere dieser Aufgabe wussten.

2010 machten wir dort den Meistertitel perfekt, aber diesmal war die Konstellation und auch die Aufstellung des Gegners eine andere.

 

So zog Kurtz gegen den erheblich jüngeren Johannes Eisenbarth nach gutem Spiel den sprichwörtlich Kürzeren und konnte am Ende seinem Gegner nur gratulieren.

Ähnlich ging es Bernhard Bettscheider, dessen Spiel wie so oft von Licht und Schatten geprägt war.

Letztlich ging auch er mit leeren Händen vom Platz und so standen bereits 2 von 6 Einzelmatches auf der Habenseite von Reisbach.

 

Wie würde sich Thomas Zimmer nach jahrelanger Verletzungspause schlagen?

Sehr zaghaft begann er sein Spiel, zu zaghaft, denn schnell lag auch Thomas 0zu3 hinten.

Aber mit zunehmender Spieldauer wurde klar, dass die Schulter halten würde und am Ende stand ein deutlicher Sieg für Zimmer.

 

Ähnlich souverän präsentierten sich Lorscheider und Kreutzer.

Während Lorscheider anfänglich seine bekannten Verdauungsprobleme zu bewältigen hatte, ist Kreutzer auf seiner Position oft unterfordert.

Aber gerade an diesem Spieltag zeigte sich, dass es auf eine ausgeglichene Spielerliste ankommt, denn letztlich zählen alle Punkte von Platz 1 bis Platz 6 gleichermaßen.

 

Bleibt noch die Betrachtung des Auftrittes von Martin Brücker.

Seinen ersten Erfolg feierte er bereits mit der Tatsache die gegnerische Anlage auf Anhieb gefunden zu haben. Respekt, das war nicht immer so.

Mit Carsten Jenal erwischte Martin einen Gegner auf Augenhöhe und konnte den 1. Satz nur knapp mit 7 zu 6 für sich entscheiden.

Was dann im 2. Durchgang geschah wird von Freund und Feind gleichermaßen beschrieben.

Die objektiven heimischen Zuschauer mussten mit ansehen, wie ihr Spieler von Brücker geradezu überrollt wurde.

Auch wenn die eigenen Mitspieler solche Vergleiche meiden, so machte schnell das Wort Dampflok die Runde.

An diesem Tag traf diese Beschreibung zweifellos zu, denn einmal in Fahrt gab es für Martin kein Halten und für den Gegner keinen Punkt mehr.

 

So gingen wir mit einem komfortablen Vorsprung in die anschließenden Doppel, von denen lediglich ein Match gewonnen werden musste, um die Punkte mit nach Großrosseln zu nehmen.

 

Zimmer/Lorscheider, Brücker/Kreutzer und Deutsch/Kurtz hießen die Paarungen die es richten sollten.

 

Dabei musste Doppel 2 mit Brücker/Kreutzer eine Schwächephase in Satz 1 überstehen, war am Ende aber ebenso erfolgreich, wie die übrigen Aufstellungen.

Erwähnenswert bleibt noch die Spielfreude unseres Edeljokers Jens, der nach langer schöpferischen Pause für seine unnachahmliche Technik verdienten Beifall von Mitspielern und Gegnern gleichermaßen erhielt.

 

Unterm Strich steht ein holpriger und sicher etwas zu deutlich ausgefallener Erstrundenerfolg für den TC Südwarndt.

Die Mannschaft aus Reisbach hat jedenfalls mit der anschließenden Bewirtung ihre wahren Stärken gezeigt und die Punkte für das servierte Essen gingen eindeutig an unsere fairen Gegner.

Wir hoffen, das nächste Aufeinandertreffen findet in Großrosseln statt, damit wir uns auch kulinarisch revanchieren können.

 

Am Samstag, dem 19.05.2012, treffen wir auf heimischer Anlage auf die Mannschaft von Lebach. Neugierig? Aufschlag ist um 13 Uhr, der Eintritt ist frei.

gez. F.K.

 

 

Herren 40

Saisonstart am 12.05.2012

Nach langer Winterpause ist es endlich wieder soweit und die Herren 40 des TC Südwarndt greifen ins Ligageschehen der neuen Tennissaison ein.

Dabei liefen die letzten Monate in der Halle unserer Sportfreunde aus Petite Rosselle alles andere als glücklich.

Krankheits- und Verletzungsbedingt waren immer wieder Ausfälle zu beklagen und bis heute sind einige Blessuren noch nicht auskuriert.

Dies macht die Planungen für die neue Saison umso schwerer und die Meldeliste bleibt bis zuletzt mit vielen Fragezeichen versehen.

Einige der dort verzeichneten Spieler sind im Winter gänzlich abgetaucht, aber der Wiedererkennungswert jedes Einzelnen ist bekanntlich groß genug, um sich wieder nahtlos in die Mannschaft einzufügen.

 

Wichtig ist jedoch, dass jeder die noch verbleibende Zeit bis zum Start der Runde nutzt und sich an die Besonderheiten der Spiele im Freien gewöhnt.

Brücker und Bettscheider werden in dieser Frage eher weniger Probleme haben, denn beide haben nahezu alle Trainingseinheiten in der Halle genutzt um ihr Spiel zu verbessern.

Dabei hat gerade Martin an seiner Form intensiv gearbeitet und profitiert besonders konditionell von scheinbar unerschöpflichen Reserven.

Während Zimmer und Lorscheider bislang zu den vorerwähnten Verschollenen gehören, hat Franz Gruber doch das ein oder andere Gastspiel im Winter erfolgreich bestritten.

Seiner letztjährigen mentalen Müdigkeit scheinbar entkommen, sprüht er geradezu wieder vor Spielfreude und seine Fans dürfen sich auf spektakuläre Auftritte unseres Südtiroler Ausnahmetalentes freuen.

 

Bleibt noch die Frage nach unserer Nr. 1, Jens Deutsch.

Insider wissen, dass Jens seit mehr als 18 Monaten als Bauherr fungiert. Nach eigener Aussage haben die in Eigenregie ausgeführten Innenarbeiten seinen Schlagarm entscheidend gestärkt. Konditionell bleibt er weiterhin nur schwer einzuschätzen, aber die neue Regel,

2 Sätze mit anschließendem Tiebreak, dürfte seiner bislang kaum vorhandenen Beinarbeit entgegenkommen.

 

Unsere Leser haben es längst bemerkt. Die Vorfreude auf die neue Saison hat inzwischen jeden gemeldeten Spieler der „Herren 40“ erfasst und der Startschuss wird von allen herbeigesehnt. 

Los geht’s mit einem Auswärtsspiel bei der Spielgemeinschaft Reisbach/Habach am 12.05.2012. Eine Woche später, am 19.05.2012, treffen wir auf heimischer Anlage auf die Mannschaft aus Lebach.

Also, Termine vormerken und vorbeikommen, es lohnt sich.

F.K.

 

 

 

Am 21.04.2012 haben wir die Saarschmiede besichtigt.

Bilder/Berichte/Saarschmiede.pdf

Quelle: Saarbrücker Zeitung